













Mehrfamilienhaus Böttcherstraße 28-32, Wismar
3. Preis, Realisierungswettbewerb
Das Gebäude stellt sich bewusst in die Tradition der nordischen Baukunst, es nimmt Einflüsse der hanseatischen Bautradition, der norddeutschen Renaissance und des nordischen Klassizismus auf und vereinigt diese mit einer modernen Formensprache und innovativen Grundrissen zu einer, im besten Sinne, zeitgenössischen Architektur welche sich nahtlos in die bestehende vielschichtige Bebauung der Innenstadt Wismars einfügt. Ziel war es eine Neuinterpretation eines nordischen Wohnhauses zu schaffen welches gleichermaßen vor und in 200 Jahren zuhause sein könnte.
Das Gebäude vermittelt zwischen der kleinteiligen Nachbarbebauung im Osten und dem großmaßstäblichen Heilig-Geist-Kirchhof im Westen. Obwohl das Hochparterre des Gebäudes, wegen der Tiefgarageneinfahrt, deutlich höher als die Nachbarbebauung liegt. Konnten durch die bodentiefen Fenster die Brüstungs- und Sturzlinien der Nachbarbebauung aufgenommen werden, wodurch sich das Gebäude in der Höhenentwicklung ausgesprochen gut einfügt. Farblich und in der Gebäudelänge bildet das Gebäude ein optisches Gegengewicht zur bisher die Böttcherstraße dominierenden Backsteinfassade des Kirchhofes. Die geschwungenen Zwerchgiebel bringen Lebensfreude, markieren den Ort und bieten Identifikation mit dem Gebäude.
Im Inneren zeigt sich das Gebäude durch und durch modern. Grundlage des Entwurfes ist das Prinzip der versetzten Zimmer. Eine zentrale tragende Wand teilt das Gebäude in eine Nord- und eine Südhälfte. Im Norden befinden sich die zwei Erschließungskerne sowie alle Sanitär- und Küchenräume. Der Süden bleibt dem Wohnen vorbehalten und erlaubt so sehr großzügige Fassadenflächen für alle Wohneinheiten. Ein Versatz zwischen den Räumen im Süden und denen im Norden erlaubt es alle Räume einer Wohneinheit komplett ohne Flure miteinander zu erschließen. Dieses Prinzip wird noch verstärkt durch die Enfilade aller Räume entlang der Fassaden und die Querbeziehungen zwischen Nord- und Südfassade. Diese flexible Grundrissgestaltung bietet eine Vielzahl überraschender und reizvoller Blickbeziehungen und Funktionszusammenhänge. Es gibt immer neue Durch- und Ausblicke zu entdecken, so dass die Wohnungen ausgesprochen hell und großzügig wirken.
Insgesamt befinden sich 8 Wohneinheiten im Gebäude. Die beiden westlichen Wohneinheiten sind als Split-Level- bzw. Maisonettewohnung mit innenliegendem Treppenhaus ausgebildet. Die restlichen 6 Wohneinheiten sind mit dem Aufzug erschlossen und je nach Bedarf barrierefrei oder rollstuhlgerecht realisierbar. (Dargestellt ist ein rollstuhlgerechter Ausbau im EG, barrierefreier Ausbau im EG-OG und barrierearmer Ausbau im DG)














Mehrfamilienhaus Böttcherstraße 28-32, Wismar
3. Preis, Realisierungswettbewerb
Das Gebäude stellt sich bewusst in die Tradition der nordischen Baukunst, es nimmt Einflüsse der hanseatischen Bautradition, der norddeutschen Renaissance und des nordischen Klassizismus auf und vereinigt diese mit einer modernen Formensprache und innovativen Grundrissen zu einer, im besten Sinne, zeitgenössischen Architektur welche sich nahtlos in die bestehende vielschichtige Bebauung der Innenstadt Wismars einfügt. Ziel war es eine Neuinterpretation eines nordischen Wohnhauses zu schaffen welches gleichermaßen vor und in 200 Jahren zuhause sein könnte.
Das Gebäude vermittelt zwischen der kleinteiligen Nachbarbebauung im Osten und dem großmaßstäblichen Heilig-Geist-Kirchhof im Westen. Obwohl das Hochparterre des Gebäudes, wegen der Tiefgarageneinfahrt, deutlich höher als die Nachbarbebauung liegt. Konnten durch die bodentiefen Fenster die Brüstungs- und Sturzlinien der Nachbarbebauung aufgenommen werden, wodurch sich das Gebäude in der Höhenentwicklung ausgesprochen gut einfügt. Farblich und in der Gebäudelänge bildet das Gebäude ein optisches Gegengewicht zur bisher die Böttcherstraße dominierenden Backsteinfassade des Kirchhofes. Die geschwungenen Zwerchgiebel bringen Lebensfreude, markieren den Ort und bieten Identifikation mit dem Gebäude.
Im Inneren zeigt sich das Gebäude durch und durch modern. Grundlage des Entwurfes ist das Prinzip der versetzten Zimmer. Eine zentrale tragende Wand teilt das Gebäude in eine Nord- und eine Südhälfte. Im Norden befinden sich die zwei Erschließungskerne sowie alle Sanitär- und Küchenräume. Der Süden bleibt dem Wohnen vorbehalten und erlaubt so sehr großzügige Fassadenflächen für alle Wohneinheiten. Ein Versatz zwischen den Räumen im Süden und denen im Norden erlaubt es alle Räume einer Wohneinheit komplett ohne Flure miteinander zu erschließen. Dieses Prinzip wird noch verstärkt durch die Enfilade aller Räume entlang der Fassaden und die Querbeziehungen zwischen Nord- und Südfassade. Diese flexible Grundrissgestaltung bietet eine Vielzahl überraschender und reizvoller Blickbeziehungen und Funktionszusammenhänge. Es gibt immer neue Durch- und Ausblicke zu entdecken, so dass die Wohnungen ausgesprochen hell und großzügig wirken.
Insgesamt befinden sich 8 Wohneinheiten im Gebäude. Die beiden westlichen Wohneinheiten sind als Split-Level- bzw. Maisonettewohnung mit innenliegendem Treppenhaus ausgebildet. Die restlichen 6 Wohneinheiten sind mit dem Aufzug erschlossen und je nach Bedarf barrierefrei oder rollstuhlgerecht realisierbar. (Dargestellt ist ein rollstuhlgerechter Ausbau im EG, barrierefreier Ausbau im EG-OG und barrierearmer Ausbau im DG)
Thedestraße 2, 22767 Hamburg
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