










Neuordnung Mahnmal St. Nikolai, Hamburg
Beitrag, Realisierungswettbewerb
Der Entwurf entwickelt die bestehende stadträumliche Anlage des Mahnmals weiter. Die Haupterschließung in Richtung Innenstadt wird mit einer neuen barrierefreien Treppenanlage gestärkt, die vom Eingangspavillon an der Nordfassade der Kirche flankiert wird. Die Stirnfassade des Pavillons mit dem Rundfenster gibt dem Mahnmal einen identitätsstiftenden Eingang. Zusammen mit dem kleineren, den Nebeneingang markierenden Pavillion an der Willi-Brandt-Straße wird die Achse des Querschiffs markiert. Nach Norden wird die Gestalt der Kirche stärker ablesbar und gefasst. Der leichte und transparente Pavillon lässt aber weiter Durchblicke, auch in das Untergeschoss, zu.
Die Setzung der Pavillons entlang der historischen Nordfassade stärkt die räumliche Wirkung der ehemaligen Kirche, um im Kontrast zwischen dem, was war, und dem, was fehlt, die Zerstörung des Ortes erlebbar zu machen. Die nach oben gezogenen Pfeilerrippen des Seitenschiffs und die als Sitzbänke ausgebildeten Pfeilerbasen deuten Haupt- und Querschiff in der Vertikalen an. Die zackige Gestalt des Pavillons und der Außenausstellung zitieren Elemente der Gotik, die Rosette des Querschiffs findet sich als Rundfenster wieder. Mit seiner leichten und transparenten Konstruktion setzt sich der Pavillon stark vom Bestand ab. Der dunklen Masse der Kirchenruine und der schwere der Zerstörung wird bewusst der Vortritt gelassen.
in Zusammenarbeiten mit Studio5 freiraumplanung
Visualisierung Bloomimages











Neuordnung Mahnmal St. Nikolai, Hamburg
Beitrag, Realisierungswettbewerb
Der Entwurf entwickelt die bestehende stadträumliche Anlage des Mahnmals weiter. Die Haupterschließung in Richtung Innenstadt wird mit einer neuen barrierefreien Treppenanlage gestärkt, die vom Eingangspavillon an der Nordfassade der Kirche flankiert wird. Die Stirnfassade des Pavillons mit dem Rundfenster gibt dem Mahnmal einen identitätsstiftenden Eingang. Zusammen mit dem kleineren, den Nebeneingang markierenden Pavillion an der Willi-Brandt-Straße wird die Achse des Querschiffs markiert. Nach Norden wird die Gestalt der Kirche stärker ablesbar und gefasst. Der leichte und transparente Pavillon lässt aber weiter Durchblicke, auch in das Untergeschoss, zu.
Die Setzung der Pavillons entlang der historischen Nordfassade stärkt die räumliche Wirkung der ehemaligen Kirche, um im Kontrast zwischen dem, was war, und dem, was fehlt, die Zerstörung des Ortes erlebbar zu machen. Die nach oben gezogenen Pfeilerrippen des Seitenschiffs und die als Sitzbänke ausgebildeten Pfeilerbasen deuten Haupt- und Querschiff in der Vertikalen an. Die zackige Gestalt des Pavillons und der Außenausstellung zitieren Elemente der Gotik, die Rosette des Querschiffs findet sich als Rundfenster wieder. Mit seiner leichten und transparenten Konstruktion setzt sich der Pavillon stark vom Bestand ab. Der dunklen Masse der Kirchenruine und der schwere der Zerstörung wird bewusst der Vortritt gelassen.
in Zusammenarbeiten mit Studio5 freiraumplanung
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Thedestraße 2, 22767 Hamburg
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